Aktivitäten 2012

Im neunten Jahr nach Gründung des Fördervereins stehen unverändert zwei Ziele im Vordergrund, zu denen die Satzung verpflichtet: die ideelle und materielle Förderung der Gedenkstätte sowie die Gewinnung neuer Mitglieder.
Das Fördervolumen betrug 2011 insgesamt 4.317,49 Euro. Dem Förderverein verbleibt damit ein hinreichendes finanzielles Polster, um 2012 zum dritten Mal den „Hohenschönhausen‑Preis“ an eine Persönlichkeit zu verleihen, die sich in besonderer Weise um die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur verdient gemacht hat.


Hohenschönhausen‑Preis soll im Jahre 2012 wieder verliehen werden

Nach den vielbeachteten Preisverleihungen in den Jahren 2008 und 2010 beabsichtigt der Förderverein, auch im Jahr 2012 den Hohenschönhausen‑ Preis für herausragende Leistungen bei der Aufarbeitung des kommunistischen Unrechts zu vergeben. Wir suchen dringend Sponsoren für diesen Aufarbeitungspreis. Vorerst muss der Hohenschönhausen‑Preis aus Mitgliedsbeiträgen finanziert werden. Der Förderverein sucht aber dringend eine dauerhafte Absicherung. Bitte helfen Sie uns!
Im Jahr 2010 erhielt der Publizist und DDR‑Experte
Dr. h. c. Karl Wilhelm Fricke den Aufarbeitungspreis.
Preisträger 2008 war der Schriftsteller und Autor Joachim Walther.



Staats‑Sicherheiten
15 Schicksale aus dem Gefängnis
Am 30. März 2012 fand im Hans‑Otto‑Theater, Potsdam die 35. Aufführung dieses Dokumentar‑Theaterstücks statt, Konzept & Dramaturgie Lea Rosh und Renate Kreibich‑Fischer, Regie Clemens Bechtel.
An diesem Abend gab die Intendanz bekannt, voraussichtlich im Herbst die Aufführungen wieder aufzunehmen.

In »Staats‑Sicherheiten« erzählen fünfzehn ehemalige Häftlinge aus den Stasigefängnissen in Potsdam und Berlin‑Hohenschönhausen von ihren Erfahrungen vor, während und nach der Haft. In den Kapiteln Festnahme, Transport, Untersuchungshaft, Prozess, Freilassung berichten sie von Spitzeln, Vernehmern und falschen Freunden. Sie erinnern sich an Unterdrückungsmechanismen und an Überlebensstrategien. Alle Betroffenen hatten biografische Brüche hinzunehmen, die sie für ihr weiteres Leben entscheidend beeinflussten.
U.a. mit unseren Vereinmitgliedern: Vera Lengsfeld, Edda Schönherz, Hartmut Richter, Mario Röllig, Hans‑Eberhard Zahn (per Video)