Aktuelles
(letzte Änderung: 01. Februar 2012)
Nachrichteninfo
Über aktuelle Entwicklungen im Förderverein und in der
Gedenkstätte Berlin‑Hohenschönhausen
informiert in drei oder vier Ausgaben jährlich ein Nachrichteninfo.
Es wird ausschließlich an Mitglieder des Fördervereins, Sponsoren
sowie Freunde des Fördervereins und der Gedenkstätte versandt.
Nachstehend die PDF‑Version der neusten Ausgabe zum Download:
Nachrichteninfo_23_2011 (pdf, 1.500 kb)
Ausstellungshinweise
Ausstellung zum 50. Jahrestag des Mauerbaus:
Im Tigerkäfig der Stasi
Bilder und Zeichnungen von Gino Kuhn, Mitglied des Fördervereins, zum Thema DDR‑Haft sowie Bau und Fall der Berliner Mauer.
Der Künstler schreibt zu seinen Werken:
Meine Bilder sollen ein Mahnmal sein ‑ von dauerhaft‑zeitlosem Rang ‑ und wiedergeben, welchen entwürdigenden Haftbedingungen und Demütigungen aller Art
die politischen Gefangenen in der ehem. DDR‑Diktatur ausgeliefert waren.
Für Freiheit und Demokratie mussten viele ihr Leben lassen.
Das Erlebte soll in eine breite Öffentlichkeit gestellt werden.
Auch wird an das Frauen‑Zuchthaus Hoheneck erinnert.
Mit der Ausstellung soll ein Beitrag zur Aufklärung geleistet werden.
Mein Werk wendet sich vor allem an die Jugend.
Als aktiver Zeitzeuge möchte ich der Jugend nahe bringen,
dass Sie nicht in die Falle rechts‑ und linksextremer Ideologien tappen soll.
Gleichzeitig soll die Präsentation zu gegenseitigem Respekt und Toleranz anregen sowie zur Versöhnung beitragen.
Die Ausstellung wurde aus Alass des Jahrestages bereits präsentiert in Potsdam, Cottbus, Kiel und Hannover.
20. bis 22. November 2012
Hessischer Landtag
Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden
Eröffnung durch den Landtagspräsidenten in WIESBADEN
am Mittwoch, dem 21. November 2012
Im Informationszentrum der Gedenkstätte Berlin‑Hohenschönhausen informiert die Ausstellung
Inhaftiert in Hohenschönhausen,
Zeugnisse politischer Verfolgung 1945‑1989 über die Geschichte der ehemaligen Stasi‑Untersuchungshaftanstalt.
Ausgestellt werden Gegenstände aus dem Gefängnisalltag in der DDR, aber auch seltene Zeugnisse des Widerstandes von politischen Häftlingen.
Die Foto‑Ausstellung
Zeit meines Lebens ist ständig in der Gedenkstätte zu sehen.
Sie zeigt Porträts ehemaliger Häftlinge aus Berlin‑Hohenschönhausen,
die heute in der Gedenkstätte Besuchergruppen führen.
Dauerhaft gezeigt wird auch die Ausstellung
Die Kinder von Hoheneck,
die sich mit dem Schicksal von Kindern beschäftigt, die im DDR‑Frauengefängnis Hoheneck geboren wurden.
Ab 2012 soll eine
zentrale Dauerausstellung über den Haftort Hohenschönhausen und das System politischer Verfolgung in der DDR informieren.
Zu diesem Zweck wird eine ehemalige Lagerhalle des DDR‑Staatssicherheitsdienstes zur Ausstellungsfläche umgebaut.
Für Umbau und Gestaltung der Ausstellung zeichnet das renommierte Architektenbüro HG Merz verantwortlich.
Seit 2009 arbeitete eine Projektgruppe an der Konzeption der Ausstellung und recherchierte nach Exponaten.
Die Umbaukosten in Höhe von insgesamt 16 Mio. Euro tragen der Bund und das Land Berlin zu gleichen Teilen.
Am 11. August 2011 wurde mit dem Bau begonnen. Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz, Ingeborg Berggreen‑Merkel, Abteilungsleiterin beim Bundeskulturbeauftragten,
und Gedenkstättendirektor Hubertus Knabe rissen symbolisch eine Mauer ein, um Platz für eine neue Dauerausstellung zu schaffen.
In der Gedenkstätte Berlin‑Hohenschönhausen wird eine größere Ausstellungsfläche entstehen.
Darüber hinaus werden ein modernes Besucherzentrum, neue Veranstaltungs‑ und Seminarräume, ein Buchladen und ein Café geschaffen.
Obwohl während der 14‑monatigen Bauzeit Teile der Gedenkstättenverwaltung ausgelagert werden müssen, wird der Besucherbetrieb möglichst
unverändert weiter gehen. Im November 2012 ist dann die Eröffnung der Dauerausstellung geplant.
Bis zur Eröffnung steht für die Besucher ein provisorisches Informationszentrum zur Verfügung.
Über 120 Exponate, Fotos und Dokumente veranschaulichen dort die Geschichte des Haftortes Hohenschönhausen.