Dr. Jörg Kürschner, Vorsitzender, bei der      
Verleihung des Einheitspreises der Bundeszentrale    
für politische Bildung am 3. Oktober 2004. >>

Gründung

Der Förderverein Gedenkstätte Berlin‑Hohenschönhausen wurde am 27. November 2003 auf Initiative von Dr. Jörg Kürschner und Dipl.‑Psych. Hans‑Eberhard Zahn gegründet.

Zu den Gründungsmitgliedern zählen ehemalige Häftlinge, Bürgerrechtler, Politiker und Publizisten. Bürgerrechtler wie Freya Klier, Vera Lengsfeld und Lutz Rathenow wurden in der DDR politisch verfolgt und standen mutig auf gegen die Diktatur.

Persönlichkeiten wie Bundeskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl, Staatssekretärin a. D. Monika Beck, Bundesminister a.D. Michael Glos,MdB, Bundestagsvizepräsident Dr. Hermann Otto Solms, MdB, Wolfgang Wieland, MdB, Prof. Dr. Christoph Stölzl stehen ebenso wie Stephan Hilsberg, MdB, Holger Krestel und Lukas Beckmann für die Ziele des parteipolitisch unabhängigen Fördervereins ein. Wissenschaftler und Publizisten wie Prof. Dr. Arnulf Baring, Dr. h.c. Karl Wilhelm Fricke und Giovanni di Lorenzo haben vor und nach 1989 den Blick für die undemokratische SED‑Herrschaft und den totalitären Machtanspruch der Stasi geschärft.

Im Sommer 2004 erfolgte die Anerkennung als gemeinnütziger, im Vereinsregister eingetragener Verein. Er trägt seitdem den Namen Förderverein Gedenkstätte Berlin‑Hohenschönhausen e.V.