Hohenschönhausen‑Preis
Förderverein der Gedenkstätte Berlin‑Hohenschönhausenprämiert die Aufarbeitung der SED‑Diktatur
Der Förderverein der Gedenkstätte Berlin‑Hohenschönhausen verleiht im Abstand von zwei Jahren den Hohenschönhausen‑Preis. Mit dem Preis werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in herausgehobener Weise um die kritische Auseinandersetzung mit der kommunistischen Diktatur verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert. Geehrt werden sowohl herausragende wissenschaftliche Arbeiten als auch interessante künstlerische Projekte oder journalistische Arbeiten, die sich mit der SED‑Diktatur auseinandersetzen.
Preisträger 2008 war der Schriftsteller und Autor
Joachim Walther.
Im Jahr 2010 erhielt der Publizist und DDR‑Experte
Dr. h. c. Karl Wilhelm Fricke
den Aufarbeitungspreis.
Mit dem Preis soll nicht nur dem Engagement der Preisträger öffentlich Respekt gezollt werden ‑ er dient auch der Förderung der Aufarbeitungsaktivitäten. Der Preis ist nach der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR in Berlin‑Hohenschönhausen benannt, um an das dort während der kommunistischen Diktatur begangene Unrecht zu erinnern. Heute arbeitet die Gedenkstätte an diesem Ort die politische Verfolgung und Justiz aus der Zeit der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR auf.
Zur Information über die Wettbewerbsbedingungen empfehlen wir die Lektüre der nachfolgenden Ausschreibung aus dem Jahre 2010.
Ausschreibung für den Hohenschönhausenpreis 2010
als Download (pdf, 35 kb)












