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beim Förderverein Gedenkstätte Berlin‑Hohenschönhausen e.V.

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Unser Ziel: Unterstützung der Gedenkstätte bei der Aufarbeitung des kommunistischen Unrechts.

Über uns

Der Förderverein wurde 2003 mit dem Ziel gegründet, die Gedenkstätte Berlin‑Hohenschönhausen finanziell, ideell und praktisch zu unterstützen. Er möchte zur zentralen Aufgabe der Gedenkstätte beitragen, zur kritischen Auseinandersetzung mit der kommunistischen Diktatur in Ostdeutschland anzuregen. Die Opfer sollen gewürdigt und nachwachsende Generationen über das hier geschehene Unrecht informiert werden.

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Blick in das Stasi-Gefängnis:

Wir auf Facebook:

Pressemitteilung der Gedenkstätte Hohenschönhausen von heute:

PRESSEMITTEILUNG
24.09.2018


Vizedirektor der Gedenkstätte Hohenschönhausen beurlaubt

Sabine Bergmann-Pohl soll Mitarbeiterinnen befragen



Der stellvertretende Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Helmuth Frauendorfer, wird mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Das hat der Direktor der Gedenkstätte, Hubertus Knabe, am Montag (24.9.) entschieden. Grund dafür seien die ihm vergangene Woche von der Kulturverwaltung übermittelten Vorwürfe ehemaliger Mitarbeiterinnen der Gedenkstätte und die Erklärung von Frauendorfers Anwalt, diese seien „zum Teil wirklich berechtigt“. Nun müssten diese Vorwürfe juristisch bewertet werden, womit sich der Stiftungsrat am Dienstag beschäftigen werde.

Der Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen bat zugleich die Ärztin und ehemalige Präsidentin der ersten frei gewählten DDR-Volkskammer, Sabine Bergmann-Pohl, die Mitarbeiterinnen der Gedenkstätte zu befragen, ob sie sich im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit sexuell belästigt fühlten. "Wenn es Kritik gibt, dann gehört diese auf den Tisch. Ich bin sehr dankbar, dass sich Frau Dr. Bergmann-Pohl bereit erklärt hat, zusammen mit der Anti-Diskriminierungsbeauftragten der Gedenkstätte die Situation von unabhängiger Seite zu untersuchen." Das Ergebnis der Befragungen soll in einem Abschlussbericht festgehalten werden, der auch praktische Schlussfolgerungen für ein respektvolles Zusammenarbeiten zwischen Männern und Frauen enthalten soll. Darüber hinaus werde es Schulungen für Mitarbeiter geben, um sie für das Thema zu sensibilisieren und Verhaltenshinweise zu geben.

Knabe hatte bereits im März 2016 ein Personalgespräch mit Frauendorfer geführt und dabei mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen gedroht. Nach einem neuerlichen Hinweis hatte er im Juni 2018 Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt, da ihm die Kulturverwaltung darüber keine Auskunft erteilt hatte. Das Ermittlungsverfahren war im August mangels Tatverdachts von der Staatsanwaltschaft Berlin eingestellt worden.



Michael Ginsburg
Leiter Kommunikation

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Genslerstr. 66
D-13055 Berlin
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Förderverein Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen hat BStU Stasi-Unterlagen-Archivs "Im goldenen Käfig" geteilt. ...

Die neue Studie "Im goldenen Käfig" von Dr. Christian Booß untersucht die Rolle von Anwälten in der DDR. Diese hatten zwischen SED, MfS und Justiz nur einen begrenzten Handlungsspielraum. Zur Studie: goo.gl/FP3Ey6

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Förderverein Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen hat BStU Stasi-Unterlagen-Archivs Foto geteilt. ...

Die regimekritische Sendung "Radio Glasnost - Außer Kontrolle" mit Beiträgen "aus und über die DDR" wurde in West-Berlin ausgestrahlt. Zwei Wochen nach der ersten Ausstrahlung plante die Stasi Gegenmaßnahmen, um eine Beeinflussung von DDR-Bürgern zu verhindern: di-ri.co/ZglCP

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360° Video auf YouTube (4:08):
“Wie die Stasi politische Gefangene behandelte”

Die Gedenkstätte Berlin‑Hohenschönhausen in 360 Grad:
Erleben Sie eine emotionale Führung durch das ehemalige Stasi-Untersuchungsgefängnis mit Edda Schönherz, Mitglied des Fördervereins. Lassen Sie sich durch die Räume eines der geheimsten Ortes der DDR führen, während Frau Schönherz von ihren Erfahrungen aus der Haft des MfS berichtet.

ARD-Film (43:36)
“Sperrbezirk ‑ Menschen im Stasigefängnis Hohenschönhausen ”


“Berlin-Hohenschönhausen. Der Name bezeichnet mehr als einen Stadtteil im Osten Berlins. Hier befand sich einer der geheimsten Orte der ehemaligen DDR. ”
Eine Dokumentation des ARD.

Aktuelles

Nachruf auf die DDR-Widerständlerin Ellen Thiemann

Mit Dank an den Journalisten Thomas Purschke veröffentlichen wir hier einen von Ihm in gekürzter Form am 7.5. in der Leipziger Volkszeitung erschienenen Nachruf auf die am 6. Mai 2018 verstorbene DDR-Widerständlerin und Journalistin Ellen Thiemann “Ein großer...