Das Fördervolumen betrug 2013 insgesamt 14.762 Euro (Vorjahr: 9.875,49 €).

Im April 2013 haben der Vorstand des Fördservereins und die Gedenkstätte eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Diese sieht vor, dass die bisher auf das Konto der Gedenkstätte eingegangenen Spenden sowie die Gelder aus der Spendenbux in der Gedenkstätte auf ein neues zusätzlich eingerichtetes Konto des Fördervereins geleitet werden. Damit wird die Gedenkstätte in die Lage versetzt, über Spendengelder unabhängiger von ihren Zuschussgebern Bund und Land Berlin zu verfügen.
Die Förderverein hat 2013 die geführten Rundgänge mit blinden und sehbehinderten Besuchern mit 5.452 Euro unterstützt. Diese Rundgänge werden seit März 2012 an jedem dritten Mittwoch im Monat angeboten.

Der Wegweiser ‑ barrierefrei ‑ durch die neue Dauerausstellung 

 

Daneben hat der Förderverein 9.310 Euro für den Ankauf von 7000 Exemplaren des Buches „17. Juni 1953 ‑ Ein deutscher Aufstand” zur Verfügung gestellt, weil sich der Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 zum sechzigsten Mal jährte. Das Buch stammt aus der Feder von Gedenkstättendirektor Hubertus Knabe und trägt den Titel „17. Juni 1953 ‑ Ein deutscher Aufstand”. Es dokumentiert auf anschauliche Weise Vorgeschichte, Ablauf und Folgen der ersten Volkserhebung in einem kommunistischen Land. Die Sonderausgabe widmet sich insbesondere den Anführern des Aufstands, die selbst Geschichtslehrern bis heute nur selten bekannt sind. Mehr als 500 von ihnen landeten nach der blutigen Niederschlagung der Erhebung im zentralen Kellergefängnis des Staatssicherheitsdienstes in Berlin‑Hohenschönhausen.
Die Gedenkstätte verteilt die Bücher vorrangig an Schulen, die regelmäßig Schülergruppen in das ehemalige Untersuchungsgefängnis senden. Schulen aus Ostdeutschland sollen dabei besonders berücksichtigt werden. In begrenztem Umfang können auch andere Geschichtslehrer aus ganz Deutschland Klassensätze des Buches anfordern. Beim Start der Aktion an der Berliner Carl‑Zeiss‑Schule stand der ehemalige politische Häftling Karl‑Heinz Richter den Schülern Rede und Antwort und berichtete über seine Zeit in Stasi‑Haft.

Vierstellige Großspenden durch Mitglieder konnte der Förderverein 2013 in Höhe von 5.000 Euro verbuchen. Im Vorjahr waren dies 15.500 €, 2011 3.160 €. Der Vorstand dankt seinen Mitgliedern und Unterstützern für jede Zuwendung, unabhängig von deren Höhe.