Die Arbeit der Gedenkstätte fördern

Das Spendenaufkommen im Förderverein ist erfreulich angestiegen. An Großspenden gingen insgesamt 15.500 Euro ein (Vorjahr: 3.100 Euro). Ebenso dankbar sind wir für Kleinspenden, für jede Zuwendung unabhängig von deren Höhe, ob Mitgliedsbeitrag oder Spende.
Der Förderverein hat einen neuen Spendenkasten angeschafft, der spätestens nach Abschluss der Baumaßnahmen in der “Buchhandlung 89” in der Gedenkstätte aufgestellt werden soll. Im vergangenen Jahr war der Kasten aufgebrochen, später durch Unachtsamkeit beschädigt worden..

Das Fördervolumen betrug 2012 insgesamt 9.875,49 Euro (Vorjahr 4.317,49).

Die im Jahr 2011 begonnene Unterstützung der “geführten Rundgänge mit blinden und sehbehinderten Besuchern durch die Gedenkstätte” kann auch 2013 Dank der Unterstützung des Fördervereins fortgesetzt werden. Diese Rundgänge werden an jedem dritten Mittwoch im Monat angeboten. die Gedenkstätte hat dafür und für die Koordination insgesamt mit dem Förderverein im Rahmen des “Freiwilligen Sozialen Jahres(FJS)” eine Stelle geschaffen. Auf Antrag der Gedenkstätte wird der Förderverein die Rundgänge sowie die FJS‑Stelle mit insgesamt 5.452 Euro unterstützen. Wir sehen in diesem Projekt zusätzlich die Chance, das Engagement junger Menschen für nachhaltige Aufgaben in der Gedenkstätte zu fördern und deren Interesse an der historischen Aufgabenstellung zu wecken.

Mitglieder und Interessenten werden per ePost regelmäßig auf Veranstaltungen des Fördervereins, der Gedenkstätte, der Buchhandlung 89 sowie weiterer Einrichtungen mit entsprechendem Themenbezug aufmerksam gemacht.

 

Dem Förderverein verblieb trotz der beachtlichen Steigerung der Förderungssumme ein hinreichendes finanzielles Polster, um 2012 zum dritten Mal den „Hohenschönhausen‑Preis“ und einen Ehrenpreis an Persönlichkeiten zu verleihen, die sich in besonderer Weise um die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur verdient gemacht haben.