Erich Loest und Sven Felix Kellerhoff wurden ausgezeichnet

Der Schriftsteller und ehemalige politische Häftling Erich Loest und der Journalist und Historiker Sven Felix Kellerhoff wurden am 7. Movember 2012 mit dem Hohenschönhausen‑Preis ausgezeichnet. Loest hat maßgeblich zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der SED‑Diktatur beigetragen. Einen Ehrenpreis erhält der Journalist Sven Felix Kellerhoff.

7. November 2012: Festrede von Erich Loest

Sven Felix Kellerhoff mit Urkunde

Erich Loest wurde 1926 in Mittweida (Sachsen) geboren. In seinen Werken kritisiert er die Zustände in der ehemaligen DDR. Er saß dort sieben Jahre im Gefängnis.
Sven Felix Kellerhoff, geboren 1971 in Stuttgart, ist seit 2003 leitender Redakteur für Zeit‑ und Kulturgeschichte der Welt und Berliner Morgenpost und weiterhin Autor verschiedener zeithistorischer Sachbücher, unter anderem über „Die Fluchttunnel von Berlin“ und „Die Stasi und der Westen. Der Kurras‑Komplex.“
Der Hohenschönhausen‑Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich um die Aufarbeitung der DDR‑Vergangenheit verdient gemacht haben. Er ist mit 5.000 Euro dotiert.
Preisträger waren bisher der Schriftsteller Joachim Walther (2008) und der Publizist Karl Wilhelm Fricke (2010).