Förderverein ermöglicht Rundgänge für Blinde

Die Mitglieder des Fördervereins hatten beschlossen, ein „pädagogisches Konzept für geführte Rundgänge mit blinden und sehbehinderten Personen durch die Gedenkstätte” materiel zu fördern. Dafür wurden der Gedenkstätte Berlin‑Hohenschönhausen im Jahre 2011 insgesamt 2.114 Euro zur Verfügung gestellt.

Der 90‑minütige Rundgang ermöglicht es sehbehinderten und blinden Besuchern, durch Ertasten und Zuhören an verschiedenen Haftstationen Justiz in der DDR und Auswirkungen politischer Verfolgung kennenzulernen. Das Konzept ist speziell auf die Bedürfnisse der Gäste mit einem Handicap ausgerichtet ‑ Geschichte zum Anfassen im wahrsten Sinne des Wortes und wird seit Mai angeboten.