Mitglieder fördern die Arbeit der Gedenkstätte

Die Arbeit der Gedenkstätte ist auch 2016 weiter materiell gefördert worden. Herausragend waren die Kosten für die Verleihung des Hohenschönhausen‑Preises 2016: Preisgeld in Höhe von 7.000 Euro, hinzu kommen weitere Kosten für den Empfang und die Organisation des Festaktes in der Saarländischen Landesvertretung.

Der Förderverein unterstützte die Durchführung des 9. Hohenschönhausen‑Forums zum Thema „Der Hass auf den Westen ‑ Kommunismus, Nationalsozialismus, Islamismus”.

Weiterhin hat der Förderverein eine Stelle für ein „Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)„ in Höhe von insgesamt 5340 Euro finanziert. Diese Mitarbeiterin ist zugleich Ansprechpartnerin des Fördervereins in der Gedenkstätte. Der Vosrtand sieht in diesem Projekt die Chance, das Engagement junger Menschen für nachhaltige Aufgaben in der Gedenkstätte zu fördern und zugleich deren Interesse an der historischen Aufgabenstellung zu wecken. Außerdemwird damit personellen Engpässen in der Gedenkstätte begegnet.

Die Recherchen eines Historikers der Gedenkstätte wurden mit 400 Euro unterstützt. Wir finazieren weiter das „Pädagogische Konzept für geführte Rundgänge mit blinden und sehbehinerten Besuchern durch die Gedenkstätte”. Mit 600 Euro haben wir außerdem das Forschungsprojekt „Die Totenkopfbande. Berliner S‑Bahn‑Rowdys in der Untersuchungshaftanstalt Berlin‑Hohenschönhausen 1961” einer wissenschaftlichen Assistentin der Gedenkstätte unterstützt.

Der von unserem Mitglied Gino Kuhn organisierte Workshop „Geschichte erfahren, Geschichte künstlerisch gestalten” für Jugendliche wurde zudem mit 448,94 Euro unterstützt.

Kostenmäßig zu Buche geschlagen haben auch die vom Förderverein organisierten Veranstaltungen zum 17. Juni und zum 13. August.
Vierstellige Großspendeb wurch Mitglieder konnte der Förderverein 2016 in Höhe von 20.709,50 Euro (Vorjahr: 19.700 Euro, 2014 17.485 Euro) verbuchen. Der Vorstand dankt jedem Mitglied für jede Zuwendung, unabhängig von deren Höhe.

Der längst zur Tradition gewordene Jour Fixe im Sommer wurde genutzt, um am 17. Juni im früheren Polizeigefängnis Keibelstraße der Opfer des Volksaufstands vor 63 Jahren zu gedenken. Die Gedenkstätte hatte zum zweiten Mal Sonderführungen organisiert.