Zeitzeugen

Bewegende Schicksale von ehemaligen Insassen des Gefängnisses

Häftlingsbiografien

Zwischen 1945 und 1990 waren in Berlin‑Hohenschönhausen zahlreiche prominente Gefangene inhaftiert. Zu ihnen gehörten der Schauspieler Heinrich George, der erste Außenminister der DDR Georg Dertinger (CDU), der Handelsminister der DDR Karl Hamann (LDP), der aus West‑Berlin entführte Rechtsanwalt Walter Linse, das ehemalige Mitglied des SED‑Parteivorstands Paul Merker, der zweite Vorsitzende der westdeutschen KPD Kurt Müller, der Justizminister der DDR Max Fechner, der Leiter des Aufbau‑Verlages Walter Janka, der Philosoph Wolfgang Harich, der in Berlin (West) gekidnappte Journalist Karl Wilhelm Fricke, der entführte ehemalige SEDFunktionär Heinz Brandt, der Schriftsteller Thomas Brasch, der SED‑Kritiker Rudolf Bahro, der Schriftsteller Jürgen Fuchs, die Musiker Christian Kunert und Gerulf Pannach, die Bürgerrechtlerinnen Ulrike Poppe, Bärbel Bohley und Vera Lengsfeld, die Regisseurin Freya Klier und der Sänger Stephan Krawzcyk ‑ und viele andere.

Bewegende Schicksale finden sich auch unter den zahlreichen, aber weniger bekannten Menschen, die in Hohenschönhausen inhaftiert waren. Ehemalige Insassen des Gefängnisses gehören zu den Gründern des „Fördervereins Gedenkstätte Berlin‑Hohenschönhausen“ (mit Namen unter dem Foto).

Weitere ehemalige Häftlinge sind Mitglieder des Fördervereins. Einzelne Schicksale unserer Mitglieder können hier nachgelesen werden.